Selbstständigkeit nach dem Studium: Freiheit, Flexibilität und Erfolg erleben 

Viele Absolventen stehen nach dem Studium vor der Frage, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollen. Während die meisten immer noch den klassischen Einstieg in eine Festanstellung suchen, denken viele junge Menschen über die Gründung eines eigenen Unternehmens direkt nach dem Studium nach. Kein Wunder, denn die Selbstständigkeit bietet nicht nur die große Chance, seine eigenen Ideen zu verwirklichen, sondern auch Freiheit und Flexibilität im Berufsleben. Doch was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gründung und warum lohnt sich dieser Schritt?

Trends und Entwicklungen in der Existenzgründung nach dem Studium

Trotz der Tatsache, dass viele Studenten während ihres Studiums sehr selbstständig arbeiten und unter Beweis stellen, dass sie dazu in der Lage sind, innovative Ideen zu entwickeln, entscheiden sich hierzulande immer noch verhältnismäßig wenige für die Selbstständigkeit. Sie wählen für den Start in die Karriere lieber einen Headhunter, der für sie einen guten Job sucht oder bewerben sich direkt bei einem großen Unternehmen. 

Laut der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) wagen aktuell lediglich sieben Prozent der Absolventen den Schritt in die Selbstständigkeit. Deutschland hinkt damit im internationalen Vergleich mit anderen Ländern immer noch hinterher. Dennoch gibt es zahlreiche positive Entwicklungen: Inkubatoren und Start-up-Netzwerke gewinnen an Bedeutung und bieten jungen Gründern Unterstützung und vor allem in technologieorientierten Branchen entstehen viele neue Geschäftsmöglichkeiten, die Absolventen nutzen können. 


Es kann funktionieren: Beispiele erfolgreicher Gründer direkt nach dem Studium

Es gibt einige erfolgreiche Beispiele, die zeigen, dass es durchaus möglich ist, direkt nach dem Studium erfolgreich ein eigenes Unternehmen zu gründen. Jan Beckers gründete unmittelbar nach seinem Studium mit der HitFox Group einen Inkubator für Start-ups im Bereich AdTech und FinTech. Die HitFox Group hat sich schnell zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt und mehrere Start-ups auf den Weg gebracht. 

Lea-Sophie Cramer gründete kurz nach ihrem Studium das E-Commerce-Unternehmen Amorelie, das sich auf Erotikprodukte spezialisiert hat. Sie erkannte eine vorhandene Marktlücke und nutzte ihre unternehmerischen Fähigkeiten, um Amorelie schnell zu einem der führenden Anbieter in diesem Segment zu machen.

Christian Reber gründete das Softwareunternehmen 6Wunderkinder und entwickelte direkt nach seinem Studium die Produktivitäts-App Wunderlist, die in der Folge weltweit Popularität erlangte und schließlich im Sommer 2015 für geschätzte 180 Millionen Euro von Microsoft gekauft wurde.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gründung

Eine erfolgreiche Existenzgründung direkt nach dem Bachelor- oder Masterstudium erfordert mehrere Voraussetzungen. An oberster Stelle steht eine tragfähige Geschäftsidee, die ein bestehendes Problem lösen oder eine Marktlücke füllen sollte. Das Kapital ist dann jene Voraussetzung, die die Umsetzung der Geschäftsidee ermöglicht. Neben Eigenkapital gibt es die Möglichkeiten, durch Bankkredite, Förderungen oder Investoren an das erforderliche Geld zu gelangen. Fachliche Kenntnisse sind ebenfalls erforderlich, wenn das Projekt langfristig erfolgreich sein soll. Der kostenlose eBook Start-up-Guide bietet dabei praktische Unterstützung und enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wichtige Ressourcen und Tipps für die Planung und Umsetzung einer Unternehmensgründung.

Schließlich spielen auch die Kontakte eine wichtige Rolle, denn der Austausch mit anderen Unternehmern und Experten bietet zum einen wertvolle Unterstützung und öffnet zum anderen mögliche Türen. Nicht jeder ist zum Unternehmer geboren: Soft Skills wie Durchhaltevermögen, Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität sind wichtig, um langfristig die großen Herausforderungen zu meistern.

Erfolgreich selbstständig: Die wichtigsten Vorteile

Die Selbstständigkeit nach dem Studium hat zahlreiche Vorteile. Der wohl größte davon ist die Unabhängigkeit als eigener Chef, die es ermöglicht, Entscheidungen selbst zu treffen, die Richtung seines Unternehmens zu bestimmen und seine Arbeitsweise und die Arbeitsumgebung nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Weiterhin bringt der Sprung ins kalte Wasser eine steile Lernkurve mit sich, denn durch die Vielzahl an Herausforderungen in der Selbstständigkeit entwickeln sich sowohl persönliche als auch fachliche Fähigkeiten schnell weiter. Nahezu jeder Tag bringt neue Erfahrungen, die zur eigenen Entwicklung beitragen.

Außerdem bietet die Selbstständigkeit die Chance, sich sein Arbeitspensum einzuteilen und sowohl Zeit als auch Ort der Arbeit selbst zu bestimmen. Durch diese Flexibilität können persönliche und berufliche Bedürfnisse besser unter einem Hut gebracht und die Work-Life-Balance verbessert werden. Das eigene Unternehmen erlaubt es zudem, seine kreative Freiheit voll auszuleben und Ideen ohne Einschränkungen umzusetzen. Zusätzlich ergeben sich in der Selbstständigkeit finanzielle Chancen, die in einer Festanstellung gerade zu Beginn der Karriere kaum erreichbar sind. Der finanzielle Erfolg hängt dabei primär vom eigenen Einsatz ab und nicht von den Ideen und Plänen einer anderen Person.