Berater/innen in den Agenturen für Arbeit
Telefonische Terminvereinbarung bundesweit: Hotline 0 18 01-55 5 1 11*
* Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min Berufsberater/innen
helfen euch bei der Berufswahl und der Suche nach Ausbildungs- oder Studienplätzen bis hin zur Realisierung.
Sie bieten Berufsorientierung und berufliche Beratungsgespräche. Die Ausbildungsvermittlung gehört natürlich auch dazu. Im Rahmen der Berufsorientierung informieren sie Eltern und Jugendliche über Fragen der Berufswahl und über Anforderungen und Beschäftigungsaussichten. Im Rahmen der beruflichen Beratung stehen sie allen Rat Suchenden zur Verfügung, die über die allgemeine Berufsorientierung hinaus individuelle Auskünfte und Ratschläge zur Ausbildungs-, Berufs- und Ausbildungsstellenwahl wünschen.
Berater/innen für akademische Berufe mit Schwerpunkt Berufsorientierung
sind auf Abiturienten und Hochschüler spezialisiert. Diese Berater/innen findet ihr in eurer örtlichen Agentur für Arbeit. Für ein Beratungsgespräch solltet ihr rechtzeitig einen Gesprächstermin vereinbaren.
Adressen und Infos findet ihr hier
In größeren Universitätsstädten findet ihr
Hochschulteams.
Diese Teams helfen Studierenden und AbsolventInnen bei der Planung ihres Studien- und Berufswegs. Dazu gehört die Sensibilisierung für das Arbeitsmarktgeschehen. Während des Studiums werden Information und Beratung im Hinblick auf die Spezialisierung und berufliche Schwerpunktbildung angeboten. Anforderungen in den verschiedenen akademischen Berufen/Berufsfeldern werden deutlich gemacht und die aktuelle Lage und Entwicklung am Arbeitsmarkt für AbsolventInnen dargestellt.
Der Weg: Wie kann ich Berufsberater/in werden?
In der Vergangenheit hatte die Bundesagentur für Arbeit ein Monopol für die Berufsberatung. Der Grund dafür lag in der Unabhängigkeit der Beratung von wirtschaftlichen Interessen. Das Monopol ist vor einigen Jahren gefallen. Nun darf jeder - so wie er möchte - seine Dienste als Berufsberater/in anbieten. Die Berufsbezeichnung ist rechtlich nicht geschützt.
Bis zur Aufhebung des Monopols gab es zwei Gruppen von Berufsberater/inne/n:
Berufsberater/in (Uni) - Abiturienten und Hochschüler
Diese mussten ein abgeschlossenes Unistudium mitbringen und wurden in den sogenannten Höheren Dienst eingestellt, nachdem sie eine 1jährige Einarbeitung (Trainee) mitgemacht haben. Die Bundesagentur für Arbeit hat die Traineeausbildung für Berufsberater/innen für Abiturienten bzw. Berater/innen im Hochschulteam eingestellt.
Berufsberater/in (FH)
Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Beruf an der Bundesagentur für Arbeit, den man mit einem Abschluss an der Fachhochschule des Bundes ergreifen konnte.
Die Bundesagentur für Arbeit hat die Laufbahnausbildung für den gehobenen Dienst und die Ausbildung zum Berufsberater/in an der Fachhochschule des Bundes eingestellt.
Seit dem 1. September 2006 qualifiziert das Bachelor-Studium an der staatlich anerkannten unternehmenseigenen Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (BA) - Fachhochschule für Arbeitsmarktmanagement - die Studierenden für Aufgaben in den Bereichen Arbeitsmarktmanagement sowie Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement.
Hier ein Film: Das Strudium an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA)
Informationen zu Ausbildung und Studium
Es gibt den Deutschen Verband für Berufsberatung e.V. (dvb). In seinem BerufsBeratungsRegister (BBR) findet ihr Fachleute für berufliche Beratung.
BerufsBeratungsRegister (BBR)
Neben den Berufsberater/inne/n gibt es noch die Studienberater/innen, die an der jeweiligen Uni Ansprechpartner sind. Hier
kann man nach den Adressen von Zentralen Studienberatungen suchen.
Mit einem Hochschulabschluss kann man sich bei der jeweiligen Hochschule direkt auf ausgeschriebene Stellen bewerben.
Interessant für diejenigen, die einen solchen Beruf anstreben sind diese beiden Masterstudiengänge:
Die TU Dresden bietet 'Master of Arts' in Beratungswissenschaften an
Berater professionalisieren, das soll der neue berufsbegleitende Masterstudiengang, den die Technische Universität Dresden und die Dresden International University in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft...
Näheres dazu auf der Website www.tu-dresden.de
und
Uni Heidelberg: Master in berufs- und organisationsbezogener Beratungswissenschaft
Der neue, deutschlandweit einmalige Studiengang wurde in den letzten beiden Jahren am Institut für Bildungswissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg unter Mitarbeiter vieler externer Experten entwickelt und wendet sich an alle, die bereits in verschiedenen Bereichen Beratungsaufgaben wahrnehmen und sich in diesem Bereich weiter professionalisieren wollen. Außerdem spricht der Studiengang alle an, die in Zukunft in verschiedenen Bereichen für Organisationen, in der Personalentwicklung oder in der individuellen Beratung arbeiten wollen und die dafür bereits ein Fundament an. Infos
Masterstudiengang ''Coaching und Supervision'' an der FH Frankfurt
Mit Beginn des Sommersemesters 2008 hat die Fachhochschule Frankfurt am Main erstmals den weiterbildenden und berufsbegleitenden Masterstudiengang Beratung in der Arbeitswelt - Coaching und Supervision angeboten. Er wurde im Juli 2007 von der Akkreditierungsagentur AHPGS für 5 Jahre akkreditiert. Der Studiengang wird organisatorisch und werblich von der Abteilung Forschung Weiterbildung Transfer (FWbT) betreut.
Absolventinnen und Absolventen des interdisziplinären, praxisorientierten Studiums können Leitungs- und Führungsaufgaben mit beratenden Anteilen übernehmen. Im Verlauf des Studiums werden Planungs-, Steuerungs- und Managementaufgaben ebenso behandelt wie beratende, konfliktregulierende und mo-tivationsfördernde Tätigkeiten.
Der Masterstudiengang richtet sich vor allem an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Betriebs- und Bankwirtschaft, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Pädagogik, Verwaltung, Recht, Medizin und soziale Dienstleistungen. Zulassungsvoraussetzungen sind ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium, drei Jahre Berufserfahrung und zehn arbeitsbezogene Beratungen, Coachings oder Supervisionen. Das sechssemestrige Studium ist berufsbegleitend; so können die Studierenden weiterhin ihrer Berufstätigkeit nachgehen. Es wird mit dem Master of Arts abgeschlossen, der zur Promotion berechtigt. Das Studium ist kostenpflichtig.
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