Längere Zeit schon wird in Deutschland über die Akademisierung von Pflege- und Gesundheitsberufen diskutiert. Mittlerweile werden von einer Reihe von Hochschulen entsprechende Studiengänge angeboten.
Das Problem: Allein mit dem Bachelor-Abschluss darf man diesen Beruf nicht selbständig ausüben. Dafür benötigt ihr den Abschluss: ''Staatlich anerkannt'' und den gibt es nur an Berufsfachschulen. Daher muss die Fachhochschule in Osnabrück mit Fachschulen kooperieren, damit die Absolventen den Beruf später auch ausüben können.
Andere Hochschulen arbeiten mit ausländischen, meist niederländischen Hochschulen zusammen: Fachhochschule Fresenius ''Der Bachelor Studiengang an der HSF ist in Kooperation mit der Hogeschool Utrecht (Niederlande) entstanden; seit 2003 ist er auch in Deutschland akkreditiert, 2006 wurde er re-akkreditiert. Am Ende des Studiums wird von der Hogeschool Utrecht der akademische Grad Bachelor of Health verliehen. Die HSF verleiht den in Deutschland akkreditierten akademischen Grad Bachelor of Science. Die Anerkennung des Berufsabschlusses ist über EU-Richtlinien geregelt.''
Aktuell
''Seit Jahren haben die Berufsverbände der Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten dafür gekämpft, nun ist der Bundestag ihnen gefolgt: In Zukunft sollen angehende Auszubildende dieser vier nicht-ärztlichen Heilberufe an Fachhochschulen studieren können. Die Berufsgesetze sollen so geändert werden, dass die Bundesländer eine akademische Ausbildung einrichten können - vorerst probeweise, bis 2015. ... '' (mehr dazu hier)
Die derzeitige Diskussion läßt sich hier gut nachverfolgen.
Eine Vielzahl an Berufen im Gesundheitsbereich werden an Berufsfachschulen ausgebildet. In der Regel handelt es sich dabei um dreijährige Ausbildungen.
Alphabetische Auflistung der Berufsfachschulberufe im Gesundheitswesen: