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Rekordzahlen bei Studienanfängern
In Deutschland haben im Jahr 2009 insgesamt 423.600 junge Menschen ein Hochschulstudium angefangen. Im Vergleich zum letzten Jahr sind das gut 26.800 oder sieben Prozent mehr. Der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang sind von 40,3 Prozent auf 43,3 Prozent gestiegen.
Die Abiturienten bewerten ein Studium in Deutschland als attraktiv und zeigen auch, dass die Maßnahmen des Hochschulpaktes Wirkung zeigen. Bildungsministerin Schavan verwies auf den Bildungsgipfel 2008: ''Auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen war das Ziel von Bund und Ländern - und diese Zielmarke ist deutlich überschritten worden.''
Die Maßnahmen des Bundes sind erfolgreich, so zeigen es die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten auch die Erhöhungen der Mittel für BaföG und Stipendien, sodass sich mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden. In den Jahren 2007 bis 2009 liegt der Zuwachs von über 62.000 Studienanfängern über den Zielvorgaben der Vereinbarung zum Hochschulpakt 2020.
Sogar im zweistelligen Bereich liegt die Steigerungsrate mit 15 Prozent im Bereich Bauingeneurwesen. Auch deutliche Steigerungen in den MINT-Fächern zeigen Maschinenbau/Verfahrenstechnik (+6 Prozent), Informatik (+4 Prozent) und Elektrotechnik (+3 Prozent).
Die Zahl der Studienanfänger und -innen stieg ebenso wie bereits im letzten Jahr an Fachhochschulen mit rund neun Prozent überdurchschnittlich an. Der Hochschulpakt hatte hier einen besonderen Schwerpunkt gesetzt.
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