''Der Arbeitsmarkt für Journalisten hat sich im Zuge der wirtschaftlichen Krise der Medienunternehmen drastisch verschlechtert. Das Arbeitsamt beziffert die Zahl der arbeitslosen Journalisten aktuell auf rund 7.000. Um Kosten zu sparen, greifen Verlage immer häufiger auf freie Mitarbeiter zurück. Während 1997 noch rund 72 Prozent aller Journalisten in Deutschland fest angestellt waren, waren es 2003 nur noch 65 Prozent. Nach Angaben des Deutschen Journalisten -Verbandes ist die Zahl freier Journalisten, die auptberuflich tätig sind, um mehr als 50 Prozent von 14.000 im Jahr 1997 auf jetzt etwa 22.500 gestiegen. Die Stellenan- gebote sind zudem deutlich zurückgegangen. Besonders ausgeprägt war der Einbruch dabei in den Medienhochburgen Hamburg, München und Köln. Auch bei der Ausbildung sieht es schlecht aus: Um die rund 350 Plätze an deutschen Journalistenschulen bewerben sich jährlich mehrere tausend Interessenten.''
Quelle: Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV), Bonn.
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