Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien (VWA)

''Die duale Abiturientenausbildung ist eine Verzahnung von kaufmännischer Berufsausbildung mit betriebswirtschaftlichem Studium. Erfolgreich vermittelt sie fundiertes theoretisches Rüstzeug, umfassende und zeitgerechte methodische Kompetenzen und nicht zuletzt die in Betrieben entwickelte und erfahrene Fähigkeit zu wirkungsvoller Arbeit in Gruppen und mit Gruppen. Dieses Bündel bedarfsgerechter Qualifikationen findet in den Unternehmen hohe Akzeptanz und verschafft den jungen Menschen attraktive Berufschancen.'' (Quelle: www.vwa.de)

Bereits 1907 gründete die Stadt Essen gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer die Vorläufer der heutigen VWA. Heute sind Akademien an über 100 Standorten in Deutschland aktiv. Dort schreiben sich jährlich mehr als 20.000 Studierende ein.

Träger der VWA sind öffentlich-rechtliche oder gemeinützige Körperschaften (Länder, Gemeinden, Industrie- und Handelskammern usw.).

Die Absolventen erhalten die Abschlussbezeichnung wie Betriebswirt/in (VWA). Es sind Weiterbildungsabschlüsse und stellen keine akademischen Grade im Sinne des staatlichen Bildungssystems dar. Sie sind allerdings einem abgeschlossenen Hochschulstudium vergleichbar. Manche VWA arbeiten eng mit Fachhochschulen zusammen und bieten somit auch die Möglichkeit einen akademischen Grad (Bachelor) zu bekommen.

Neben der ''Dualen Abiturientenausbildung'' bieten die VWA zusätzlich auch ''Berufsbegleitende Studiengänge'' an.

VWA-Standorte